Die Studierenden….

… beherrschen die grundlegenden Begriffe und Konzepte von Public Health und Epidemiologie.

… können Krankheitshäufigkeitsmaße und Effektmaße definieren, berechnen, interpretieren, in Abhängigkeit der Fragestellung, des Studientyps und der vor­liegenden Daten richtig auswählen.

… kennen die grundlegenden Studientypen, deren Vor- und Nachteile.

… können die Kausalitätskriterien nach Bradford Hill nennen, definieren, anhand von Beispielen erklären und anwenden.

… sind in der Lage, Informationsfehler, Selektionsfehler und Confounding zu definieren, zu erkennen, Gegen­maßnahmen zu beschreiben und Korrekturverfahren für potentielle Bias-Arten anzuwenden.

   … beherrschen die grundlegenden Begriffe und Konzepte der diagnostischen und der prognostischen Studien

… kennen den grundlegenden Aufbau sowie die inhalt­lichen Anforderungen an ein epidemiologisches Paper.

… verstehen die Zielsetzung und Anwendungsgebiete der medizinischen Entscheidungsanalyse und gesund­heits­ökonomischen Evaluation.

… kennen die Konzepte und Methoden des Analyse­ansatzes und die daraus resultierenden Stärken und Limitationen.


Die Studierenden….

… verfügen über ein Grundwissen in den Bereichen Organisation, strategisches Management und Unter­nehmensführung.

… kennen die grundlegenden Theorien und können auch die gängigen Modelle konzeptionell und praktisch an­wenden.

… wissen, wie Strategien erstellt, implementiert und evaluiert werden.

… können mit den gängigen Managementsysteme (BSC, MbO, …) arbeiten.


Die Studierenden….

… erkennen Grundlagen des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung.

... können die Prinzipien und spezifischen Methoden des Qualitäts­managements anwenden und anhand praktischer Anwendungs- und Übungsbeispiele übertragen.

… erkennen ethische Diskurse in Einrichtungen des Gesund­heitswesens und können diese anwenden.


Die Studierenden….


… beherrschen die grundlegenden Begriffe und Kon­zepte der Biostatistik und der Wahrscheinlichkeits-rechnung.

.… können wissenschaftliche Forschungsfragen formulieren und operationalisieren.

… beherrschen die grundlegenden Begriffe beim Schätzen und Testen.

… kennen die Voraussetzungen für die Anwendung der statistischen Tests und erkennen, welcher Test in Ab­hängigkeit der formulierten Forschungsfrage aus­gewählt werden muss.

…ziehen aus den Ergebnissen Rückschlüsse auf die jeweilige Testentscheidung.

… kennen die Voraussetzungen für die Berechnung der parametrischen und nichtparametrischen Korrelations­koeffizienten und können diese überprüfen.

... sind in der Lage, die Anforderungen einer einfachen linearen Regressionsanalyse zu spezifizieren und diese zu überprüfen.


Die Studierenden….

… kennen die Anforderungen an die systematische Evidenzsynthese in Public Health

… kennen die Ziele von systematischen Reviews und Metaanalysen.

… wissen über die wesentlichen Schritte einer Metaanalyse Bescheid.

… kennen die Grundprinzipien der Evidenzbewertung und der statistischen Methoden bei Metaanalysen.

… können Heterogenität in Studienergebnissen er­kennen, testen und beurteilen.

… erkennen einen möglichen Publication Bias und be­werten ihn.

… beurteilen den Stellenwert der Ergebnisse einer Metaanalyse im Gesamtentscheidungskontext kritisch.

… setzen ihr erworbenes Wissen in die Praxis um und schließen Übungsaufgaben korrekt ab.

… können den Hintergrund der Entwicklung von HTA, die beteiligten Akteure allgemein sowie die Einbindung von HTA in den gesundheitspolitischen Entscheidungs­kontext in Österreich auch im Vergleich zu einem anderen Land (nach Wahl) darstellen.

… kennen die verschiedenen möglichen Dimensionen der Bewertung im HTA und beschreiben die wesent­lichen Elemente eines systematischen Reviews.

… kennen die Kernprinzipien von HTA.

… sind in der Lage, HTA-Berichte mittels Internet­recherche zu finden und sie als Informationsquelle zur Be­urteilung der medizinischen Effektivität und der Kosten­effektivität einer medizinischen Intervention oder Maßnahme kritisch heranzuziehen.

… können die adäquate Durchführung eines systematischen Reviews planen.

… können Methoden der Evidenzsynthese für die medizinische Effektivität und die Kosteneffektivität einer medizinischen Technologie aufzählen und deren An­wendungs­kontext darstellen.

   … ziehen standardisierte Kriterien zur Bewertung der methodischen Qualität von HTA-Berichten heran und analysieren die Ergebnisse.

Die Studierenden kennen die Grundlagen der Wissen­schaftstheorie und ihre geschichtliche Entwicklung bis zur Postmoderne. Sie sind in der Lage eine wissenschaftliche Fragestellung zu hinterfragen und können sowohl Frage­stellungen als auch Hypothesen korrekt formulieren.

Die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens sind bekannt und sie sind in der Lage, selbstständig eine Seminararbeit anhand eines vorgegebenen Rahmens zu verfassen. Dies unterstützt die Studierenden u.a. bei der Identifikation und Bearbeitung gesundheitswissen­schaft­licher Fragestellungen im Rahmen der Magisterarbeit.

Die Studierenden werden zur kritischen Beurteilung der Ein­satzbereiche und Limitationen der jeweiligen Methoden befähigt.

Die Grundlagen des quantitativen Forschungszugangs sind bekannt und die einzelnen Methoden konnten durch Übung kennen gelernt werden.

   Die Grundlagen des qualitativen Forschungszugangs sind bekannt und die einzelnen Methoden konnten durch Übungen kennen gelernt werden.

Die Studierenden….

 … beherrschen grundlegende Begriffe und Konzepte im Feld von Informationssystemen des Gesundheitswesens und im Feld Projektmanagement und sind dadurch be­fähigt, auf fachlich-kompetentem Niveau mit Health Professionals als auch IT-Fachleuten zu kommunizieren und zwischen diesen zu vermitteln.

… verfügen über ein breites Wissen im Bereich von In­formationssystemen sowohl im extra- als auch intra­muralen Bereich, welches es ihnen ermöglicht bei der Ent­wicklung und Konzeption von Lösungen auf fachlicher Ebene mitzuwirken.

… sind in der Lage rechtliche Erfordernisse bzw. Daten­sicher­heitsanforderungen für konkrete Fragestellungen im Bereich von Informationssystemen des Gesundheits­wesens grundlegend zu beurteilen und gemeinsam mit Expert/inn/en weiterführend zu erarbeiten.

… verfügen über ein breites Wissen im Bereich Projekt­management, welches es ihnen ermöglicht kleinere Projekte selbst zu planen und zu leiten bzw. bei der Planung und Leitung mittlerer Projekte mitzuwirken.

   ... sind in der Lage neue oder sich ändernde Konzepte im Bereich von Informationssystemen im Gesundheitswesen zu beurteilen bzw. deren Vor- und Nachteile vor dem Hinter­grund bestehender Konzepte zu reflektieren.

Die Studierenden…

… haben ein Grundverständnis für die Hintergründe, Konzepte Modelle und Formen der Individual- und der Massenkommunikation.

… kennen die Instrumente und Techniken professio­neller (Gesundheits-)Kommunikation, können diese be­werten und im eigenen beruflichen Umfeld einsetzen.

… beherrschen ein anwendbares Repertoire von Ge­staltungsmöglichkeiten der interpersonellen (face-to-face) sowie der technisch vermittelten (mediale) Kom­munikation, auch in kritischen und potenziell belasten­den Kommunikationssituationen.

… wissen um die Anforderungen an professionelle (Wissenschafts-)Kommunikation mit externen Audito­rien und Adressaten (Entscheider im Gesundheits­wesen, Presse, Allgemeinöffentlichkeit).

… sind in der Lage, Herausforderungen bei Kommuni­kations­anlässen im eigenen beruflichen Kontext zu antizipieren und zu berücksichtigen, so dass sie ziel­grup­penadäquate Kommuniqués abgeben können.

Die Studierenden….

… lernen Gesundheitsförderung und Prävention als unter­schiedliche Ansätze zur Verbesserung der gesell­schaft­lichen Gesundheit kennen.

… kennen Vor- und Nachteile der beiden Ansätze und Schwierigkeiten bei derer Evaluation.

… haben ein Grundverständnis für die Hintergründe, Methoden, Aufgaben und Ziele der Gesundheitsberichterstattung.

… wissen um die Verwendbarkeit von Erkenntnissen der Gesundheitsberichterstattung in eigenen wissen­schaftlichen Arbeiten und um die Nutzbarkeit der Gesundheitsberichterstattung in möglichen Entscheidungs­situationen in ihrem derzeitigen und/oder späteren beruf­lichen Umfeld.

… entwickeln ein umfassendes Verständnis für den Ein­satz von Computersimulationen im Gesundheits­wesen sowie die Stärken und Schwächen der Simulation.

… verstehen die Interessen der einzelnen Akteure im Ge­sundheitswesen und deren Anreize.

… können Auswirkungen von Veränderungen in der Planung/in den Rahmenbedingungen einschätzen.

… kennen die verschiedenen grundlegenden Formen von Gesundheitssystemen.

   … können zu wesentlichen Fragestellungen der Gesund­heitsplanung und –politik Stellung beziehen.

Die Studierenden….

 … sind nach erfolgreichen Abschluss des Moduls in der Lage, die Grundlagen, Aufgaben und Einsatzmöglich­keiten des Finanzmanagements aufzuführen. Ins­besondere sind sie befähigt, problemorientiert erlernte Methoden des Finanzmanagements/ Finanzierung anzu­wenden.

… kennen unterschiedliche ökonomische Konzepte und ihre Anwendungsbereiche.

… kennen die Strukturen und Funktionen des Finanzierungs­systems des Österreichischen Gesund­heits­­wesens.

… können Wirkungen ökonomischer Anreize in unter­schied­lichen Systemen erkennen und Systemumstel­lungen bewerten.

… kennen unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen auf Akteure und Leistungen im Ge­­sundheitswesen.


Das Modul D trägt dazu bei, dass die Studierenden:

grundlegende Kenntnisse der für das Gesundheitssystem bzw. für den Bereich des Medizin- und Gesundheitsrecht relevanten europäischen und nationalen Rechtsgebiete erhalten.

-  relevante Rechtsquellen kennen und eine grundlegende rechtswissenschaftliche Denkweise erlernen.

-  rechtliche Zusammenhänge im Gesundheitswesen ver­stehen.

-  rechtlich relevante, grundlegende Fragestellungen im Gesundheitswesen eigenständig erkennen können.

- juristische Probleme im Bereich des Medizin- und Gesundheitsrechts eigenständig erkennen und Lösungen für einfachere Fragestellungen eigenständig erarbeiten können.