Das Modul D trägt dazu bei, dass die Studierenden...
... eine grundlegende rechtswissenschaftliche Denkweise er-lernen.
... zum kritischen Umgang mit juristischer Literatur befähigt werden.
... grundlegende Kenntnisse der für das Gesundheitssystem bzw. für den Bereich des Medizin- und Gesundheitsrechts relevanten europäischen und nationalen Rechtsgebiete erhalten.
... rechtliche Zusammenhänge im Bereich des Gesundheits-systems verstehen.
... rechtlich relevante, grundlegende Fragestellungen in Zu-sammenhang mit dem Gesundheitssystem eigenständig recherchieren und erarbeiten können.
... juristische Probleme im Bereich des Gesundheitssystems eigenständig erkennen und einfachere Fälle der beruf-lichen Praxis selbständig lösen können.

Die Studierenden….
… lernen und verstehen die relevanten Grundlagen bzw. die Systematik des öffentlichen sowie des privaten Rechts.
… können Grundbegriffe der beiden Rechtsbereiche wiedergeben und erklären.
… können Sachverhalte im öffentlichen bzw. im privaten Recht einordnen.
… können einfache Fälle im jeweiligen Rechtsgebiet systematisch lösen.
… lernen und verstehen die relevanten Grundlagen bzw. die Systematik des Europarechts.
… können Grundbegriffe des Europarechts wiedergeben und erklären.
… können einfachere Sachverhalte im Europarecht ein-ordnen.
… können einfache Fälle im Bereich des Europarechts systematisch lösen.
… lernen und verstehen die relevanten Grundlagen bzw. die Systematik des Organisations- und Gesellschafts-rechts sowie des Arbeits- und Berufsrechts.
… können für das Gesundheitswesen relevante Grund-begriffe des Organisations- und Gesellschaftsrechts bzw. des Arbeits- und Berufsrechts wiedergeben und erklären.
… können einfachere Sachverhalte mit Bezug zum Gesundheitswesen im Organisations- und Gesellschafts-recht bzw. im Arbeits- und Berufsrecht einordnen.
… können einfache Fälle mit Bezug zum Gesundheits-wesen im Bereich des Organisations- und Gesellschafts-rechts bzw. im Arbeits- und Berufsrecht systematisch lösen.
… lernen und verstehen die relevanten rechtlichen Grund-lagen für das Behandlungsverhältnis, insbesondere die Wechselseiten Rechte und Pflichten.
… lernen und verstehen Grundlagen der zivil-, straf-, bzw. verwaltungsrechtlichen Verantwortung.
… können relevante Grundbegriffe zum Behandlungsver-hältnis bzw. zur zivil-, straf-, bzw. verwaltungsrechten Ver-antwortung wiedergeben und erklären.
… können einfachere Sachverhalte mit Bezug auf das Be-handlungsverhältnis und die zugrundeliegenden recht-lichen Beziehungen einordnen und beschreiben.
… können einfache Fälle im Bereich der zivil-, straf- bzw. verwaltungsrechtlichen Verantwortung systematisch lösen.
Die Studierenden….
… verfügen über ein Grundwissen in den Bereichen Organisation, strategisches Management und Unter-nehmensführung.
… kennen die grundlegenden Theorien und können auch die gängigen Modelle konzeptionell und praktisch an-wenden.
… wissen, wie Strategien erstellt, implementiert und evaluiert werden.
… können mit den gängigen Managementsysteme (BSC, MbO, …) arbeiten.
Die Studierenden….
… lernen Gesundheitsförderung und Prävention als unter-schiedliche Ansätze zur Verbesserung der gesellschaft-lichen Gesundheit kennen.
… kennen Vor- und Nachteile der beiden Ansätze und Schwierigkeiten bei derer Evaluation.
… haben ein Grundverständnis für die Hintergründe, Methoden, Aufgaben und Ziele der GBE.
… wissen um die Verwendbarkeit von Erkenntnissen der GBE in eigenen wissenschaftlichen Arbeiten und um die Nutzbarkeit der GBE in möglichen Entscheidungs-situationen in ihrem derzeitigen und/oder späteren beruf-lichen Umfeld.
… entwickeln ein umfassendes Verständnis für den Ein-satz von Computersimulationen im Gesundheitswesen sowie die Stärken und Schwächen der Simulation.
…verstehen die Interessen der einzelnen Akteure im Ge-sundheitswesen und deren Anreize.
…können Auswirkungen von Veränderungen in der Planung/in den Rahmenbedingungen einschätzen.
… kennen die verschiedenen grundlegenden Formen von Gesundheitssystemen.
… können zu wesentlichen Fragestellungen der Gesund-heitsplanung und –politik Stellung beziehen.
Die Studierenden…
… haben ein Grundverständnis für die Hintergründe, Konzepte Modelle und Formen der Individual- und der Massenkommunikation.
… kennen die Instrumente und Techniken professioneller (Gesundheits-)Kommunikation, können diese bewerten und im eigenen beruflichen Umfeld einsetzen.
… beherrschen ein anwendbares Repertoire von Ge-staltungsmöglichkeiten der interpersonellen (face-to-face) sowie der technisch vermittelten (mediale) Kom-munikation, auch in kritischen und potenziell belastenden Kommunikationssituationen.
… wissen um die Anforderungen an professionelle (Wissenschafts-)Kommunikation mit externen Auditorien und Adressaten (Entscheider im Gesundheitswesen, Presse, Allgemeinöffentlichkeit).
… sind in der Lage, Herausforderungen bei Kommuni-kationsanlässen im eigenen beruflichen Kontext zu antizipieren und zu berücksichtigen, so dass sie zielgrup-penadäquate Kommuniqués abgeben können.
Die Studierenden….
… kennen die Ziele von systematischen Reviews und Metaanalysen.
… wissen über die wesentlichen Schritte einer Metaanalyse Bescheid.
… kennen die Grundprinzipien der Evidenzbewertung und der statistischen Methoden bei Metaanalysen.
… können Heterogenität in Studienergebnissen er-kennen, testen und beurteilen.
… erkennen einen möglichen Publication Bias und be-werten ihn.
… beurteilen den Stellenwert der Ergebnisse einer Metaanalyse im Gesamtentscheidungskontext kritisch.
… setzen ihr erworbenes Wissen in die Praxis um und schließen Übungsaufgaben korrekt ab.
… können den Hintergrund der Entwicklung von HTA, die beteiligten Akteure allgemein sowie die Einbindung von HTA in den gesundheitspolitischen Entscheidungs-kontext in Österreich auch im Vergleich zu einem anderen Land (nach Wahl) darstellen.
… kennen die verschiedenen möglichen Dimensionen der Bewertung im HTA und beschreiben die wesent-lichen Elemente eines systematischen Reviews.
… kennen die Kernprinzipien von HTA.
… sind in der Lage, HTA-Berichte mittels Internet-recherche zu finden und sie als Informationsquelle zur Beurteilung der medizinischen Effektivität und der Kosteneffektivität einer medizinischen Intervention oder Maßnahme kritisch heranzuziehen.
… können die adäquate Durchführung eines systematischen Reviews planen.
… können Methoden der Evidenzsynthese für die medizinische Effektivität und die Kosteneffektivität einer medizinischen Technologie aufzählen und deren An-wendungskontext darstellen.
… ziehen standardisierte Kriterien zur Bewertung der methodischen Qualität von HTA-Berichten heran und analysieren die Ergebnisse.
Die Studierenden….
… beherrschen grundlegende Begriffe und Konzepte im Feld von Informationssystemen des Gesundheitswesens und im Feld Projektmanagement und sind dadurch be-fähigt, auf fachlich-kompetentem Niveau mit Health Professionals als auch IT-Fachleuten zu kommunizieren und zwischen diesen zu vermitteln.
… verfügen über ein breites Wissen im Bereich von In-formationssystemen sowohl im extra- als auch intra-muralen Bereich, welches es ihnen ermöglicht bei der Ent-wicklung und Konzeption von Lösungen auf fachlicher Ebene mitzuwirken.
… sind in der Lage rechtliche Erfordernisse bzw. Daten-sicherheitsanforderungen für konkrete Fragestellungen im Bereich von Informationssystemen des Gesundheits-wesens grundlegend zu beurteilen und gemeinsam mit Expert/inn/en weiterführend zu erarbeiten.
… verfügen über ein breites Wissen im Bereich Projekt-management, welches es ihnen ermöglicht kleinere Projekte selbst zu planen und zu leiten bzw. bei der Planung und Leitung mittlerer Projekte mitzuwirken.
... sind in der Lage neue oder sich ändernde Konzepte im Bereich von Informationssystemen im Gesundheitswesen zu beurteilen bzw. deren Vor- und Nachteile vor dem Hintergrund bestehender Konzepte zu reflektieren.
Die Studierenden kennen die Grundlagen der Wissen-schaftstheorie und ihre geschichtliche Entwicklung bis zur Postmoderne. Sie sind in der Lage eine wissenschaftliche Fragestellung zu hinterfragen und können sowohl Frage-stellungen als auch Hypothesen korrekt formulieren.
Die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens sind ihnen bekannt und sie sind in der Lage selbstständig eine Seminararbeit anhand eines vorgegebenen Rahmens zu verfassen. Dies unterstützt die Studierenden u.a. bei der Identifikation und Bearbeitung relevanter gesundheits-wissenschaftlicher Fragestellungen im Rahmen der Magisterarbeit.
Die Studierenden werden zur kritischen Beurteilung der Einsatzbereiche und Limitationen der jeweiligen Methoden befähigt.
Die Grundlagen des quantitativen Forschungszugangs sind bekannt und die einzelnen Methoden konnten durch Übung kennen gelernt werden.
Die Grundlagen des qualitativen Forschungszugangs sind bekannt und die einzelnen Methoden konnten durch Übungen kennen gelernt werden.
Die Studierenden….
… beherrschen die grundlegenden Begriffe und Konzepte der Biostatistik und der Wahrscheinlichkeits-rechnung.
… können wissenschaftliche Forschungsfragen formulieren und operationalisieren.
… beherrschen die grundlegenden Begriffe beim Schätzen und Testen.
… kennen die Voraussetzungen für die Anwendung der statistischen Tests und erkennen, welcher Test in Abhängigkeit der formulierten Forschungsfrage ausgewählt werden muss.
… ziehen aus den Ergebnissen Rückschlüsse auf die jeweilige Testentscheidung.
… kennen die Voraussetzungen für die Berechnung der parametrischen und nichtparametrischen Korrelations-koeffizienten und können diese überprüfen.
... sind in der Lage, die Anforderungen einer einfachen linearen Regressionsanalyse zu spezifizieren und diese zu überprüfen.
… können Datenanalysen mit der Statistik-Software SPSS durchführen und die SPSS-Outputs interpretieren.
Die Studierenden….
… erkennen Grundlagen des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung.
… können die Prinzipien und spezifischen Methoden des Qualitätsmanagements anwenden und anhand praktischer Anwendungs- und Übungsbeispiele übertragen.
… erkennen ethische Diskurse in Einrichtungen des Gesundheitswesens und können diese anwenden.
Die Studierenden….
… sind nach erfolgreichen Abschluss des Moduls in der Lage, die Grundlagen, Aufgaben und Einsatzmöglich-keiten des Finanzmanagements aufzuführen. Ins-besondere sind sie befähigt, problemorientiert erlernte Methoden des Finanzmanagements/ Finanzierung anzu-wenden.
… kennen unterschiedliche ökonomische Konzepte und ihre Anwendungsbereiche.
… kennen die Strukturen und Funktionen des Finanzierungssystems des Österreichischen Gesund-heitswesens.
… können Wirkungen ökonomischer Anreize in unter-schiedlichen Systemen erkennen und Systemumstel-lungen bewerten.
… kennen unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen auf Akteure und Leistungen im Gesundheitswesen.
… können Finanzmanagement aus unterschiedlichen Blickwinkeln erklären.
… können die Beziehung zwischen Finanzmanagement und Rechnungswesen erklären.
… sind nach erfolgreichen Abschluss des Moduls in der Lage, die Grundlagen, Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten des Finanzmanagements aufzuführen. Insbesondere sind sie befähigt, problemorientiert erlernte Methoden des Finanzmanagements / der Finanzierung anzuwenden.
… kennen das österreichische Sozialversicherungssystem sowie die Aufgaben und Quellen der Finanzierung.
… kennen die Finanzierungsmechanismen im intra- und extramuralen Bereich und können deren Anreize auf die verschiedenen Akteure darstellen.
… kennen unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen auf Angebot und Nachfrage im Gesundheitswesen.
… können gesundheitsökonomische Auswirkungen unter-schiedlichen Systemen und Systemumstellungen er-kennen.
… kennen Rationalisierungs- und Rationierungsansätze und können deren Auswirkungen aus verschiedenen Per-spektiven beurteilen.
… kennen unterschiedliche ökonomische Konzepte und Anwendungsbereiche.
… haben einen Überblick über (Markt-) Akteure, In-stitutionen des Gesundheitswesen auf Mikro-, Meso-, und Makroebene.
… kennen die Prinzipien und Grundlagen der ökonomischen Rationalität
Die Studierenden….
… beherrschen die grundlegenden Begriffe und Konzepte von Public Health und Epidemiologie.
… können Krankheitshäufigkeitsmaße und Effektmaße definieren, berechnen, interpretieren, in Abhängigkeit der Fragestellung, des Studientyps und der vorliegenden Daten richtig auswählen.
… kennen die grundlegenden Studientypen, deren Vor- und Nachteile.
… können die Kausalitätskriterien nach Bradford Hill nennen, definieren, anhand von Beispielen erklären und anwenden.
… sind in der Lage, Informationsfehler, Selektionsfehler und Confounding zu definieren, zu erkennen und Gegen-maßnahmen und Korrekturverfahren für potentielle Bias anzuwenden.
… beherrschen die grundlegenden Begriffe und Konzepte der diagnostischen und der prognostischen Studien.
… kennen den grundlegenden Aufbau sowie die inhalt-lichen Anforderungen an ein epidemiologisches Paper.
… verstehen die Zielsetzung und Anwendungsgebiete der medizinischen Entscheidungsanalyse und gesundheits-ökonomischen Evaluation.
… kennen die Konzepte und Methoden des Analyse-ansatzes und die daraus resultierenden Stärken und Limitationen.